Das Land Sekai |
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Quet |
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Quet ist die Kronprovinz der Hauptinsel. Neben der Hauptstadt und dem Sitz des Herrscherpaares liegen auch die großen Städte Pina im Süden und Konu an der Westküste in Quet. Wo immer das Land den wuchernden Dschungelwäldern abgetrotzt wurde wird Ackerbau betrieben, stellt dieser doch den vorherrschenden Wirtschaftszweig neben dem Holzschlag. Aufgrund der klimatischen Bedingungen ist es möglich, bis zu drei Ernten einzufahren unter denen sich auch allerlei exotische Früchte befinden. So wundert es nicht, dass Gemüse, Getreide und Obst die Hauptnahrung der Bevölkerung darstellen und Fleisch allgemein als Luxusgut für Anlässe aufgehoben wird.
Die Bevölkerung ist sich der Nähe des Herrscherpaares bewusst und gibt sich stehst fleißig, ordentlich und sauber, um das Gefallen der Herrschaften zu erlangen.
Besondere Bedeutung kommt natürlich der Hauptstadt zu, die neben den Palästen der Herrscher auch Tempel und Schreine aller wichtigen Gottheiten enthält. Weiters befindet sich die größte Sammlung an Büchern und Schriftrollen in der Bibliotheka Maxima, die direkt gegenüber dem Palast der Weisheit errichtet wurde, dem Haupttempel der Istra. |
Rias |
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Das nördlichste der Reiche zieht sich von der Spitze bei Port Walden- dem nördlichsten Hafen der Hauptinsel- bis zum Portalsee im Süden. Das Landschaftsbild ist von Nadelwäldern geprägt, die auf den schroffen Berghängen des Drachenkamms gut gedeihen. Felsstadt ist die Heimat eines kleinen, untersetzten Schlages Menschen, die die Berge gut kennen und von den Gaben des Gesteins leben. Mehr als ¾ der Bevölkerung leben vom Tag und Untertagebau, sei es als Bergarbeiter, Minenarbeiter oder als Steinmetz. Den Rest der Bevölkerung stellen die wenigen Bauern Rias und die Gutsherren und Minenbesitzer. Denn in Rias gilt Grund und Boden mehr als sonstwo. Der Adel hat hier kaum Schwierigkeiten, seine Ansprüche geltend zu machen, steht ihm doch die weitesten Landstriche zur Verwaltung zu. Doch wehe dem, der seinen Besitz verliert. Diese bedauernswerten gelten nichts in der Bevölkerung und werden, ob Adel oder Unfreier, von der Gemeinde ausgeschossen.
Zu den wichtigsten Gütern Rias gehören neben verschiedenen Graniten und anderen Gesteinen vor allem Zinn, Kupfer, Zink, Blei und Kohle. Außerdem befindet sich auch die zurzeit größte Werft Sekais an den Ausläufern des nördlichen Waldes und ein ehrgeiziges Projekt des Herrscherpaares und der Familie Kuren lässt den Ina, der von den Gipfeln des nördlichen Drachenkamms zum Portalsee ergießt langsam auch nach Norden wachsen, um die Baumaterialien für die Schiffe auf dem Wasserweg transportieren zu können . |
Fariot |
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Der ehemals blühende Garten Sekais wurde im Zuge der zweien Drachenkriege verwüstet. Die elementaren Gewalten, die von beiden Seiten entfesselt wurden brachen das Land an vielen Stellen auf und hinterließen nur staubige Wüste. Auf der Suche nach neuem Ackerland drangen die Bewphner in den Dschungel ein und rodeten weite Gebiete- die aber in wenigen Jahren auch zu Staub und Asche zerfielen. Heute prägen nomadisch lebende Hirten das Bild Fariots, die ihre Herden aus Rindern, Schafen und Ziegen zwischen Drachenkamm, Drachenschwanz und der Küste umhertreiben. Einzig in der Nähe der großen Städte Sa Tiagorn und Sa Dello haben aufwendige Bewässerung und der Segen der Götter zu einem erneuten Aufblühen der Vegetation geführt. Und diese Wälder sind erfüllt von magische Kraft, sodass sie der einfachen Bevölkerung unheimlich und den eingeweihten mystisch erscheinen.
Bergbau wurde in Fariot nie in großem Massstab betrieben, da sich die meisten ausbeutungswerten Lagerstätten weit unter dem Kalk des Drachenschwanzes finden und nur unter unmenschlichen Umständen abzubauen sind.
An Gütern exportiert Fariot vor allem Vieh. Von Schweinen und Ziegen über Rinder zu den besten Pferden Fariots kann auf den dortigen Märkten- den Harmatimin- alles erstanden werden. Selten, aber dennoch häufiger als im Rest Sekais, findet man Kraftsteine von beachtlicher Größe im heißen Sand. Einige Einheimische- die Dünenläufer- meinen, dass diese Kristalle vor allem dort auftreten, wo ein Blitz in den Boden fuhr. Die dort gefunden glasklaren Steine sind aber nur von geringer Qualität und zerbrechen leicht. Die dunkleren Kraftsteine dagegen sind auch nach Jahren der Forschung ein ungelöstes Rätsel. |
Leilens |
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Leilens liegt in einer Senke, die sich von den Dornenbergen an der Grenze zu Morandao bis zu Netur und Andalanien zieht. Obwohl nur von wenigen besiedelt, gilt es doch als eine der reichsten Regionen Sekais. Das mag vor allem am direkten Zugang zu den Dornenbergen liegen, die das Land mit großen Mengen an Eisen, Gold und Kohle versorgen, aber auch das gemäßigte Klima erlaubt auf der wesentlich kleineren Fläche Leilens größere Erträge als vergleichsweise in Quet. Auch die Wälder Leilens liefern gutes Holz, sodass die Schiffe Leilens im ganzen südlichen Meer zwischen den östlichen Waldinseln und der Vulkaninseln von den schlanken Schivonen und Karavellen der leilanschen Marine beherrscht wird.
Um die Insel Tyx herrscht seit Jahren ein angespanntes Ringen im Morandao, dass ebenfalls Ansprüche stellt. Nachdem das Königspaar die Insel aber als Sommerresidenz erkor wurden die Feindseligkeiten rasch eingestellt. |
Morandao |
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Die Ebenen und Wälder Morandaos bilden den südlichen Gegenpol zum heißen Quet. Auch hier blühen Kunst und Kultur in hohem Maß und die Bevölkerung lebt in relativem Wohlstand. Dieser Wohlstand ist es auch, der immer mehr Menschen aus dem Norden ins gut situierte Morandao ziehen lässt, sodass nicht einmal Quet über eine derart hohe Bevölkerungsdichte verfügt. Die Einwohner Morandaos sind auch die tolerantesten gegenüber fremden Kulturen und stellen viele Diplomaten, die in dem eigens gegründeten geographischen Institut ausgebildet werden. Neben diesem bietet Morandao nur wenig besonderer, sieht man von der fast 20 Meilen langen Brücke ab, die die Sichelinsel mit der Hauptinsel verbindet. Diese war eine wichtige Errungenschaft, da die Küste südlich von Vanah bis Akin zu schroff und gefährlich war, um mit größeren Schiffen anzulegen. Mit dem natürlich geschützten Hafen von Morandao konnte das Reich wieder seine Vormachtstellung etablieren. |
Netur |
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Das kleinste Reich Sekais bildet mit seinen geschützten Buchten und den Bergen, die es gegen des restliche Land abschirmen ein solides Bollwerk. So solide, dass es als Hochburg für die königliche Familie erweitert wurde. So prägen heute Forts und kleine Trutzburgen die wenigen Ebenen, während die Berge und Küstenstreifen von schweren Bastionen beschützt werden. Die Rohstoffe der Gegend reichen allemal aus, um das Land autonom zu regieren und zu versorgen. Aus diesem Grund wurden bereits vor dreißig Jahren einige Loyalisten hierher „versetzt“ um die Moral Neturs hoch zu halten- und das Volk fühlt sich nicht unwohl in seiner Rolle als „letzter Schutz des königlichen Paares“, was ihnen vor allem ein leichtes Leben bringt, solange der Krieg fern ist- und wer weis, ob er jemals hierher kommt. |
Andalanten |
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Andalanten wird durch weites Weideland geprägt, auf dem die Herden des Herrscherpaares grasen. Neben diesen riesigen Tieren und deren Hirten leben auch viele mythische Kreaturen in Andalanten, sodass ihr Anblick schon beinahe wieder als normal zu bezeichnen ist. Als Grund dafür wird der Kraftstrom angenommen, der vom Portal in einer Spirale nach Westen aufbricht, um sich dann wie eine Mauer um die Insel zu legen.
Andalanten ist auch das Reich mit der größten Anzahl an Priestern und Magiern, die mit einem guten Maß Lokalpatriotismus für das Wohl ihres Landes sorgen, auch wenn sie häufig ins nördlichere Quet abberufen werden. |
Damiaros |
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Damiaros ist eines der wohlhabendsten Reiche Sekais. Dies beruht neben seiner hervorragenden klimatischen Lage- sanftes Meeresklima- auch auf der seit mehr als 500 Jahren ununterbrochen Kontrolle des Gebietes durch die Familie Kitori. Obwohl eher ruhig, regieren die Angehörigen Kitoris mit eiserner Hand und sind dennoch beim Volk beliebt, da sie wenig mehr fordern als unbedingt nötig ist und auch selbst viel für den Reichtum des Landes beitragen. Einzig das Militär wird seit jeher vernachlässigt, doch kannte Sekai bis heute keine nennenswerten Auseinandersetzungen. Die Hauptstadt Vanah bildet den wichtigsten Hafen des Landes, da Steilküsten und Riffe eine andere Landungsstelle nahezu unmöglich machen. Der geheimnisumwitterte See im Herzen Damiaros gilt als unterirdisch mit dem Portalsee verbunden, was die häufig auftretenden mystischen Erscheinungen erklärt, die die Gegend heimsuchen. |
Cro´s Chaos |
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Der Inselhaufen, der als letzter Rest einer Koralleninsel bestehen blieb birgt viele Geheinisse. Port Croen stellt mit seinen knapp 1000 Einwohnern die einzige nennenswerte Siedlung dar, obwohl wesentlich mehr Menschen über den ganzen Archipel verstreut leben. Viele der kleinen Inseln sind noch unerforscht, und bieten eine reichhaltige Flora und Fauna zu der auch einige Sagenhafte Gestalten wie Mantikore und Chimären, aber auch Hippogriffen und Hippocampi gehören.
Zusätzlich macht noch ein Mahlstrom von gut 10 Meilen Durchmesser die See gefährlich- und die Tatsache, dass er ständig durch die kalten und warmen Strömungen wandert. |
Östliche Waldinseln |
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Das subpolare Klima der östlichen Waldinseln schreckte die Menschen lange Zeit ab, die Insel zu besiedeln. Als aber große Fundstätten wertvoller Metalle und edler Steine bekannt wurden, stieg die Bevölkerungszahl der beiden Städte Port Kergten und Kor Azur rapide an. Die zentralen Inseln wurden ebenfalls versuchsweise besiedelt, doch ereignete sich in rascher Folge eine unmäßige Zahl an Todesfällen, sodass das Projekt bald aufgegeben wurde. Nur wenigen Diener des Anru ist bekannt, das die Inseln einen Gegenpol zum Portalsee bilden, und für das Gleichgewicht der Magie in Sekai enorm wichtig sind. |
Fayas Insel |
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Dem harschen Klima zum trotz beherbergt Fayas Insel eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen. Auch wertvolle Gesteine wie weißer und schwarzer Marmor könnte auf Fayas Insel unter einfachen Bedingungen abgebaut werden, doch eine Gruppe von Einheimischen- Gerüchte gehen um eine Gruppe Faya Priester und Priesterinnen, die vor mehr als tausend Jahren verschwand-verhinderte bisher konsequent jede Zerstörung der Harmonie der Insel. Nur in Ivonia, der Stadt aus Marmor treffen die Einheimischen mit den Festländern zusammen, ohne das Streitigkeiten die Folge sind. |
Rotta Insel |
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Ohne die heißen Quellen, die Morgan-Island bewohnbar machen, ist die Rotta-Insel eine reine Eistundra. Die eisigen Weiten werden nur von den vielen kleinen Nadelwäldern durchbrochen, die als einzige Mahnmale von Leben der Kälte trotzen. Die Gebirge Rottas bergen vermutlich reiche Goldvorkommen, doch bisher hat hier kein Ansturm stattgefunden, wie es auf den östlichen Waldinseln der Fall war. |
Liberarte |
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Liberarte ist die Gefangeneninsel Sekais. Alle Verbrecher, die als zu gefährlich gelten, werden in die verstreuten Gefängnisse gebracht, wo sie nur von der Arbeit ihrer Hände leben müssen. Wärter gibt es keine, doch eine Unzahl an gefährlichen Raubtieren streift auf der Insel umher und einige Schiffe der morandaischen Marine kreuzen in den Gewässern- neben Haien und noch unfreundlicheren Zeitgenossen. Den letzten Fluchtgedanken verlieren auch die abgebrühtesten Gesellen beim Gedanken an den kleinen Mahlstrom, den Zwilling des Wasserwirbels bei Cro´s Chaos, der bisher noch jeden verschluckte, der es wagte, die Sicherheit der Insel zu verlassen. |
Morgan Island |
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Obwohl die Insel nur wenige relevante Rohstoffe bietet hat sich doch eine florierende Stadt gebildet. Die heißen Quellen, die hier nahe der Oberfläche liegen, verschaffen dem Land ein gemäßigtes Klima in dem Wein und Weizen gut gedeihen. Auffällig ist, dass es nur sehr wenig Priester auf Morgan Island gibt. Die Götter scheinen die Insel vergessen zu haben, denn auch das Wirken von Wundern fällt hier schwer. |
Korwen |
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Korwen ist die letzte Insel im südlichen Meer, die noch von keinem Menschen betreten wurde. Viele munkeln über Quellen, aus denen das Leben sprudelt, andere von Strudeln gewaltiger Macht. Wieder andere prophezeien, dass von Korwen das Ende der Welt ausgehen wird.
Schlussendlich kann man nur sagen, das Korwen eine kalte Südinsel mit geringer Vegetation und keinen bekannten Bodenschätzen ist. |